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Sanierung der Kirche Hohenwarth

In einem ersten Bauabschnitt wurde 2006 die gesamte Außensanierung der 1861 erbauten, neugotischen Kirche St. Johannes in Hohenwarth ausgeführt. Mitte der Siebziger Jahre erfolgte bereits eine Sanierung. Der in mehreren Bereichen (ca. 2-3 m hoch) verwendete Zementmörtel verhinderte eine Atmung der Wand nach außen. Die aufsteigende Mauerfeuchtigkeit wurde nur nach innen abgegeben und zeigte sich mit dunklen Wandflecken und Ausblühungen dem Betrachter. Durch die Entfernung des Zementmörtel-Wandflächenputzes und der Verwendung eines atmungsaktiven neuen Sanierputzes, sowie dem Einbau einer Ringdrainage konnte man innenseitig schon nach 4-6 Monaten große Fortschritte feststellen. Die dunklen Wandflecken hellten sich auf und die Wandausblühungen gingen zurück. Die restlichen Außenwandflächen waren mit einem Spritzwurf bedeckt. Um die typisch glatten Wandflächen der Neugotik zu erreichen wurde auf die gesamte Außenwandfläche, Alt- und Neuputz, mit einer Lage überzogen. Sämtliche Wandnischen, Mauervorsprünge, Ortgangabschlüsse usw. erhielten neue Kupferblechabdeckungen. Die gesamte Dachfläche wurde mit naturroten Biberziegeln neu eingedeckt. Dachrinnen und Ablaufrohre mussten ebenso erneuert werden. Der helle Wandanstrich wurde übernommen, jedoch entschied man sich bei den Pfeilervorlagen (Skelett) auf einen Gelbton.

Bauherr: Katholische Kirchenstiftung Hohenwarth
Bauort: Hohenwarth
Baujahr: 2006
Leistungen: Bestandsaufnahme, Werk- und Detailplanungen, Auschreibungen, Bauleitung, Objektbetreuung

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